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Bohranzeige/Wasserrechtliche Erlaubnis


Bohranzeige (z.B. für Grundwasserbrunnen)
 
Um einen wirkungsvollen Grundwasserschutz sicherzustellen, bestimmt Art. 34 des Bayerischen Wassergesetzes - BayWG - (vereinfacht ausgedrückt), dass dem zuständigen Amt, im Bereich des Landkreises Erlangen-Höchstadt insbesondere Bohr- und Baggerarbeiten anzuzeigen sind, bei denen das Grundwasser berührt wird.
 
Diese "Bohranzeige" wird also z . B. erforderlich bei
- Niederbringen von Gartenbrunnen 
- Bohrungen für Untergrunderkundungen 
- Baggerarbeiten, bei denen Grundwasser (vorübergehend) freigelegt wird.
 
Es ist also nicht Voraussetzung, dass eine Genehmigungspflicht vorliegt. Die Anzeige soll vielmehr den zuständigen Behörden einen Überblick über die Bodenaufschlüsse geben und notfalls ermöglichen, gegen gefährliche Eingriffe einzuschreiten. Daher ist die Anzeige immer rechtzeitig einzureichen.
 
 
ANTRAGSUNTERLAGEN:
 
- Antrag Bohranzeige
- Lageplan M = 1: 5.000, in dem die Bohr- oder Baggerstelle eingezeichnet ist
 
Tiefenbohrungen:

Achtung: Alle Bohrungen, die tiefer als das oberste Grundwasserstockwerk gehen und alle dauerhaften Grundwasseraufschlüsse wie z. B. Tümpel, bedürfen immer einer wasserrechtlichen Erlaubnis oder Genehmigung (siehe weiter unten). Infolge der Privatisierung staatlicher Leistungen führt die erforderliche Begutachtung des Antrags nicht mehr die Behörde durch, sondern ein Privater Sachverständiger. Dessen Gutachten ist bereits vor Antragstellung einzuholen und mit dem Antrag beim Landratsamt Erlangen-Höchstadt vorzulegen.
 
 
 
Wasserrechtliche Erlaubnis (z.B. für Wärmepumpen)
 
Brauche ich eine Erlaubnis und wie bekomme ich sie ?
 
Eine wasserrechtliche Erlaubnis brauchen alle
Wärmepumpen
die Grundwasser oder Oberflächengewässern Wärme entziehen, aber auch Wärmepumpen, die die Wärme aus großer Tiefe holen, selbst wenn sie das Grundwasser nicht benutzen.
 
Nur Erdwärmekollektoren, die in den oberen Bodenschichten außerhalb von Schutzgebieten verlegt werden und keinerlei Kontakt zum Grundwasser oder Oberflächengewässern haben, sind in der Regel erlaubnisfrei. Denn jede der "umweltfreundlichen" Techniken hat auch ihre umweltrelevanten Schwachstellen.
Bei der Erteilung der Erlaubnis wird vom Landratsamt geprüft, ob die Anlage auch den Umweltauflagen entspricht.
Der Antrag ist an das Landratsamt Erlangen-Höchstadt zu stellen. So ist sichergestellt, dass keine Angaben fehlen.
 
 
 
ANTRAGSUNTERLAGEN:
Antrag Wasserrechtliche Erlaubnis
Gutachten des privaten Sachverständigen (s. u.)
Lageplan M = 1: 5.000 oder 1:1000 mit Darstellung der Anlagen
Senden Sie die Antragsunterlagen bitte unterschrieben per Post in dreifacher Fertigung an das
 
Landratsamt Erlangen-Höchstadt
Sachgebiet 40
Umweltamt
Schlossberg 10
91315 Höchstadt
 
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Infolge der Privatisierung staatlicher Leistungen führt die erforderliche Begutachtung des Antrags nicht mehr die Behörde durch, sondern ein Privater Sachverständiger. Dessen Gutachten ist bereits vor Antragstellung einzuholen und mit dem Antrag beim Landratsamt Erlangen-Höchstadt vorzulegen.
Hier die offizielle Liste mit den privaten Sachverständigen, geordnet nach Regierungsbezirken (pdf).
 
Weitere Informationen (siehe nachstehender Link):
https://www.erlangen-hoechstadt.de/b%C3%BCrgerservice/a-bis-z/grundwassernutzung/
 
  


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