Fördergelder

Die Gemeinde Möhrendorf bezuschusst die Errichtung von Zisternen einmalig mit pauschal 250 €.

 

Folgende Voraussetzungen sind notwendig:

  1. Antragstellung vor Inbetriebnahme der Zisterne
  2. Mindestgröße der Zisterne 4.000 Liter (4m³)
  3. Erfolgreiche Abnahme durch einen Beauftragten der Gemeinde (vor Verfüllung)

Verfahrensverlauf:

1. Antragstellung (formlos) unter Beigabe folgender Anlagen und Angaben

- Anschrift, Adresse, Telefon-Nummer und Bankverbindung

- Lageplan Wohngebäude mit Kennzeichnung der Zisterne

an die Gemeinde Möhrendorf / Bauamt / Hauptstraße 16 / 91096 Möhrendorf.

2. Terminvereinbarung zwecks Abnahme der Zisterne. (im unverfüllten Zustand!)

3. Nach erfolgreicher Abnahme Überweisung von 250 €.

Bayerisches Innenministerium

Offizielle Seite der Obersten Baubehörde (Innenministerium)

Sie finden auf dieser Homepage alle wichtigen Informationen, Merkblätter, Antragsformulare, Richtlinien usw. zum Thema Wohnungsbauförderung.

Landratsamt Erlangen-Höchstadt / Wohnungsbauförderung

Direktlink Wohnbauförderung

Informationsmaterial ist bei den kreisangehörigen Gemeinden und im Landratsamt Erlangen-Höchstadt erhältlich. Für ein gezieltes Beratungsgespräch hinsichtlich der Vergabekriterien und der Darlehenskonditionen wie auch zur Hilfeleistung bei der Antragstellung stehen Ihnen die Mitarbeiter der Wohnraumförderung im Landratsamt Erlangen-Höchstadt gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig vor Beginn Ihrer geplanten Maßnahme an das Landratsamt Erlangen-Höchstadt, Sachgebiet 62.1/Wohnungsbauförderung, Marktplatz 6, 91054 Erlangen, Telefon 09131/803-151 oder -152

 

 

Link zum Landratsamt zum Thema Förderung von Familienheimen und eigengenutzten Eigentumswohnungen

Die wichtigsten Förderungen gibt es auf Bundesebene. Doch es lohnt sich durchaus auch, nach Förderungen durch die Landesregierung, durch den Landkreis und das örtliche Versorgungsunternehmen zu fragen.

Aktuelle Informationen gibt es auch bei:

1. Zuschüsse

Zuschüsse gibt es auf Bundesebene zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Energiesparberatung:

  • SolarKOLLEKTORen werden mit 110 EUR je angefangenem Quadratmeter BruttoKOLLEKTORfläche bezuschusst
    (Ansprechpartner: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, Eschborn, Tel. 06 19 6 - 908 625, www.bafa.de ).
  • BIOMASSEanlagen: Pelletheizung mind. 8 kW mit 1.700 Euro, Scheitholz mind. 15 kW mit 1.500 Euro.
  • Für die Beratung durch einen zugelassenen Energieberater gibt es einen Zuschuss von 300 EUR, wenn das Haus vor 1984 gebaut wurde. (Ansprechpartner: BAFA). Detailinformationen
  • Programme der Bundesländer (siehe die Fördermittelrechner oben)
  • Selbst erzeugter Sonnen- und Windkraftstrom wird gesetzlich vergütet, z.B. Sonnenstrom mit 54,53 Cent/kWh über 20 Jahre.

 

2. Darlehen

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) vergibt für Energiesparmaßnahmen und für Sonnenstromanlagen sehr günstige Darlehen. Sie werden über eine Hausbank ausgezahlt. Die Hausbank übernimmt auch die Besicherung und die Abwicklung der Tilgung der Darlehen. Bei der Hausbank oder der KfW (www.kfw.de ) bekommt man nähere Informationen (Konditionen-Faxabruf unter 069-74 31 42 14). Über aktuelle Änderungen der Zinssätze kann man sich durch einen Newsletter informieren lassen. Weil die Banken an den KfW-Darlehen nichts verdienen, informieren sie darüber unwillig und mangelhaft. Sie müssen hartnäckig bleiben! Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart (Az: 9 U 203/99) muss jede Bank auf die KfW Darlehen hinweisen und deren Förderprogramme anbieten. Andernfalls haftet sie für zuviel gezahlte Zinsen.

 

 

Wird für sehr umfangreiche Sanierungsmaßnahmen zu sehr günstigen Konditionen gewährt, wenn das Gebäude vor 1979 errichtet wurde.  Derzeitiger Zinssatz 1,45 Prozent eff., drei tilgungsfreie Jahre, zehn Jahre Zinsfestlegung, 20 Jahre Laufzeit, Darlehenssumme max. 250 EUR/qm. Auch eine Darlehensvariante mit 30 Jahren Laufzeit, fünf tilgungsfreien Jahren und einem Effektivzins von 1,75 % ist wählbar (Stand 22 Februar 2005). Zinskonditionen hier.
 

 

Folgende Kombinationen stehen dabei zur Wahl (Förderbedingungen ):

  1. Dämmung + neue Fenster: Kein rechnerischer Nachweis der Energieeinsparung erforderlich.
  2. Neue Heizung + Dachdämmung + Wanddämmung
  3. Neue Heizung + Dachdämmung +Kellerdeckendämmung + neue Fenster
  4. Neue Heizung + Energieträger-Umstellung (z.B. Gas statt Öl) + neue Fenster
  5. Auch beliebige andere Maßnahmen, z.B. ein Gas-BRENNWERTgerät oder eine Solaranlage können finanziert werden. Jedoch muß der CO2-Ausstoss um mindestens 30 kg CO2/qm a vermindert werden. Das ist in den meisten Fällen z.B. durch eine neue Heizung oder einen Pelletkessel erreichbar. Die Darlehensobergrenze beträgt 150 €/qm Wohnfläche. Beträgt die CO2-Minderung 35 bis 40 kg CO2/qm, dann erhöht sich die Darlehensobergrenze auf 200 €/qm, bei über 40 kg CO2/qm a sogar auf 250 €/qm. Die CO2-Minderung muss bestätigt werden durch einen Sachverständigen (Bauvorlagenberechtigter oder in Bundes- oder Landesprogrammen für den Gebäudebereich zugelassenen Energieberater). Wird der Darlehensbetrag nicht ausgeschöpft, so kann er zur Finanzierung einer PV-Anlage eingesetzt werden. Eine kostenlose erste Abschätzung der CO2-Minderung erhält man auf der Internet-Seite www.co2-nachweis.de Dort erhält man auch für 348 € einen kompletten Nachweis für die Vorlage bei der Bank. Detailinformationen
  6. Austausch von Kohle-, Öl- und Gaseinzelöfen, Nachspeicherheizungen + Kohlezentralheizungen durch EnEV-Heizungen. sowie: Austausch von Öl- Gaskesseln, die vor dem 1.6.1982 eingebaut wurden gegen BRENNWERTkessel mit SolarKOLLEKTORanlagen.
  7. Ersterwerb von "KfW-Energiesparhäusern 40" mit max. Heizwärmebedarf 15 kWh/qm (s.u.) incl. Passivhäusern

Nachdem ein Sachverständiger das Erreichen des NIEDRIGENERGIEHAUSniveaus bestätigt hat, werden 15 % des Darlehensbetrags erlassen.

In diesem Programm werden die bisherige Förderung der Wohnraum-Modernisierung und der CO2-Minderung zusammengefasst. Das Programm kann für alle bestehenden Wohngebäude unabhängig vom Baujahr genutzt werden.

  • Für allgemeine Modernisierungsmaßnahmen (z.B. Sanitärinstallation, Fenstererneuerung, BRENNWERTkessel) wird eine Basisförderung angeboten (STANDARD-Variante, Effektivzins 3,35 Prozent, zehn Jahre Laufzeit, zwei Jahre tilgungsfrei).
     
  • Maßnahmen zum Klimaschutz (z.B. Außenwanddämmung, KWK, Heiztechnik mit erneuerbaren Energien) werden mit einem günstigeren Zinssatz gefördert (ÖKO-PLUS-Variante, Effektivzins 2,93 Prozent, zehn Jahre Laufzeit, zwei Jahre tilgungsfrei). Der Zinssatz richtet sich nach dem Kreditanteil für STANDARD bzw. ÖKO-PLUS-Maßnahmen. Umso höher der Kreditanteil für ÖKO-PLUS-Maßnahmen, umso günstiger der Zins. Kredithöchstbetrag: 100.000 Euro je Wohneinheit. Es wird zwischen drei Finanzierungskategorien unterschieden:
     
  • Finanzierungskategorie ÖKO-PLUS mit einem Anteil von mindestens 2/3 von ÖKO-PLUS-Maßnahmen,
     
  • Finanzierungskategorie STANDARD bei einem ÖKO-PLUS-Anteil bis zu 1/3.
     
  • Dazwischen liegen die Finanzierungskategorie MIX (Effektivzins 3,14 Prozent, zehn Jahre Laufzeit, zwei Jahre tilgungsfrei).

 

 

Mit dem neuen Programm werden PHOTOVOLTAIK-Anlagen mit Darlehen bis max. 50.000 EUR gefördert. Mittel werden privaten und gewerblichen Antragstellern sowie Landwirten zur Verfügung gestellt. Bei einer Darlehensdauer von zehn Jahren und zwei tilgungsfreien Jahren beträgt der Effektivzins derzeit 3,99 Prozent (Stand 22. Februar 2005). Auf die entstehende Finanzierungslücke nach Rückzahlung dieses Darlehens nach zehn Jahren sollte man vorbereitet sein: Dann muss Eigenkapital bereitstehen!

Die KfW-Energiesparhäuser 40 und 60 werden in diesem neuen Programm zusammengefasst. Außerdem kann dieses Programm zur Finanzierung von Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien für Neubauten genutzt werden.

Für Neubauten sind das "Energiesparhaus 60" und das "Energiesparhaus 40" nach dem CO2-Minderungsprogramm förderfähig, benannt nach ihrem höchstens zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf (60 bzw. 40 kWh/qm a) - nicht zu verwechseln mit dem bisherigen Jahres-Heizenergiebedarf. Der Nachweis ist nach der Energieeinsparverordnung zu führen. Mit dem Energiesparhaus 60 ist etwa die Qualität eines "3-Liter-Hauses" erforderlich und beim Energiesparhaus 40 handelt es sich um ein "Passivhaus". Der Kreditbetrag beläuft sich beim Typ "60" auf 30.000 EUR (Effektivzins 3,15 Prozent, zehn Jahre Laufzeit, zwei Jahre tilgungsfrei) und beim Typ "40" auf 50.000 EUR (Effektivzins 2,53 Prozent, zehn Jahre Laufzeit, zwei Jahre tilgungsfrei). 

Wenn der Staat nicht oder nicht ausreichend hilft, kann für die Finanzierung auch ein normaler Bankkredit eingesetzt werden. Ein Ratenkredit ist teuer. Günstiger ist ein Hypothekendarlehen, das über den Haus- oder Wohnungsbesitz abgesichert ist. Durch die hohe Sicherheit sind die Zinssätze günstiger. Die Entschuldung des Hauses eröffnet Spielraum. Darlehen mit zehnjähriger Laufzeit bekommt man bereits zu einem Effektivzins von sechs Prozent.

Die Banken vergeben solche Darlehen und auch die KfW-Darlehen nicht besonders gerne, weil der Bearbeitungsaufwand hoch und der Verdienst gering ist. Es gibt daneben auch besondere Modernisierungskredite. Die Konditionen sind ungünstiger als die Sätze von Hypothekendarlehen. Die Spannbreite ist groß und ein Vergleich der Konditionen lohnt sich. Auch Bauspardarlehen können zur Modernisierungsfinanzierung eingesetzt werden.